Hinweis auf das Gallus Verlag-Kunstprojekt: “Dadsdiary”

DadsdiaryDadsdiary ist ein Vater-Sohn-Projekt. Kurz vor seinem Tod holte Vater eine Kassette aus dem Schrank und übergab mir mit Tränen in den Augen einige Blätter.

Die über Jahre formulierten Gedanken, Aphorismen und Reflexionen sollte ich in die Welt bringen. Eine Buchfassung erwies sich schnell als unbefriedigend, denn die gehaltvollen Sätze fingen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an, sich zu beengen und zu bekriegen.

Aus dieser Not entstand das neuartige Format der Dadsdiary-Video-Aphorismen. Angelehnt an der Kunstform der “Visuellen Poesie” verschaffen die Screeninstallationen den einzelnen Gedanken ihren angemessenen Raum.

Im Rhythmus der klassischen Schreibmaschine – als Metapher für das allmähliche Verfassen der Gedanken – vermitteln die Video-Aphorismen von Dadsdiary den Eindruck einer altbekannten haptischen Materialität, eines mit Typen behackten Papierzettels.

Sie bedienen sich der Schrift auch als Gestalt und Gegenstand und vereinen so den Produktprozess von Sprache und Bild. Das Schrift-Bild des Gedankens wird in seiner Entstehung vom ersten Buchstaben bis zur fertigen Formulierung vor Augen geführt, die Installation eröffnet ihm sozusagen einen ZEN-Garten zur Entfaltung.

Dadsdiary-Video-Aphorismen werden wöchentlich in HD-Qualität auf www.dadsdiary.de veröffentlicht und können kostenlos als RSS-Feed abonniert werden.

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Biografien im Ost-Kongo II

Inzwischen ist Michael Obert aus dem Ost-Kongo zurückgekehrt und hat seinen beklemmenden Artikel zur Situation in den Koltanminen im Zeitmagazin veröffentlicht:

http://www.zeit.de/2011/02/Kongo-Rohstoffe

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Biografie als Brücke der Kulturen

Lebensgeschichten verknüpfen unsere Welt!

Brücken schlagen, aufeinander zugehen, sich gegenseitig öffnen und zuhören. Versuchen, den anderen zu verstehen. Mit Rücksicht und Sensibilität die Würde und die Bedürfnisse des Gegenübers im Auge behalten – gegenseitig – auch wenn das Pendant zunächst fremd erscheint.

Ein Leben nach diesen Werten wünscht sich wahrscheinlich die große Mehrheit unserer Weltbevölkerung, ganz egal welcher Herkunft, Nation oder religiösen Gesinnung. Selbst politische oder gar militärische Differenzen können in der Regel nichts ändern an dem Bedürfnis der meisten, in Frieden und gegenseitigem Einvernehmen zusammenzuleben.

Aber sind diese Fragen der Verständigung zwischen Völkern und Kulturen nicht dieselben, die uns Menschen stets auch in unserem ganz privaten Umfeld betreffen? Hören wir einander zu? Sind wir offen? Beschäftigen wir uns mit dem Schicksal unserer Nachbarn, unserer Freunde, unserer Eltern und Großeltern?

Das Interesse am Nächsten, an der einzelnen, der individuellen Person ist für eine Gesellschaft von genauso grundlegender Bedeutung wie die Verständigung unter den Völkern, Gesellschafts- und Glaubensformen, denn im Geflecht und Zusammenspiel ihrer Einzelschicksale liegt jede Gemeinschaft begründet.

Die Lebensgeschichten der Menschen sind die kostbare Substanz unseres Daseins. Sie beschreiben Wurzeln, Herkunft, Kultur, Lebensweise und Tradition, sie zeigen aber auch Strategien zur Konfliktbewältigung, Lösungsmodelle, Verständigungs- und Integrationsmöglichkeiten auf, denn sie machen oft nicht Halt vor den kulturellen, religiösen, lateralen und militärischen Grenzen und Barrieren dieser Welt.

Wenn wir nicht müde werden einander zuzuhören, aufeinander zu hören und uns füreinander zu interessieren, dann können wir es schaffen – im Kleinen und im Großen – eine befriedete und blühende Welt zu gestalten und in Respekt und Würde zusammenzuleben – gemeinsam – Generation für Generation.

Der Gallus Verlag richtet seine Aufmerksamkeit gezielt auf die persönlichen, die individuellen Standpunkte der Menschen. Wir wollen jeden Menschen dazu ermutigen, seine eigene Geschichte zu erzählen, seine persönliche Sicht der Dinge zu beschreiben. Jeder Lebenslauf ist eine einmalige und nie wiederkehrende Erscheinung in dieser Welt und die Auseinandersetzung damit ist für die Menschen selbst und gleichsam für ihre Liebsten, die engsten Wegbegleiter und nachfolgenden Generationen, aber auch für  jeden Außenstehenden von prägender Bedeutung.

Sich gegenseitig sein Leben erzählen und dem Erzählenden aufmerksam zuhören bedeutet im Privaten wie im Öffentlichen immer, die Voraussetzung schaffen für ein gegenseitiges Verstehen. Auf diese Weise lassen sich Brücken bauen und Zusammenhänge herstellen, denn eines bleibt unter dem Strich stets Gewiss: Die individuellen Lebensgeschichten verknüpfen unsere Welt!

David G. Rieder

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Biografien im Ost-Kongo

Im globalen Netzwerk menschlichen Lebens trägt jeder Verantwortung

Das Leben ist etwas Schönes. Davon wollen wir gerne ausgehen. Dennoch beinhalten Lebensgeschichten sehr oft auch schlimme Erfahrungen und schreckliche Erlebnisse. Geschichten, die auf den ersten Blick für eine “schöne Dokumentation”, wie sie hier oft angepriesen wird, viel zu krass erscheinen. Oft sind es aber doch genau diese Missstände, Zwänge, Schicksalsschläge, Gräuel und Katastrophen, die danach schreien, erzählt und dokumentiert zu werden. Für die Betroffenen um sich Gehör zu verschaffen, für alle anderen zur Information und als Aufruf und Anhaltspunkt, bestehende Probleme wahrzunehmen und darauf einzugehen.

Vor allem Journalisten leisten an dieser Stelle vielfach grandiose Arbeit, wenn sie nicht müde werden, von Schicksalen, Lebensbedingungen und deren Ursachen zu berichten und sich dafür nicht scheuen, bis in die hintersten und gefährlichsten Winkel der Erde vorzudringen. Einer von Ihnen ist Michael Obert, Buchautor, Text- und Fotojournalist. Er hat mir als Beitrag für “Biografie aktuell” ein Trailer-Video zu einem Film aus dem Ost-Kongo geschickt, jener Region in der seit 1995 in Kriegen und Tausenden kleiner Gemetzel schätzungsweise fünf Millionen Menschen getötet wurden (ZDF). Der Film ist ein erschreckendes Dokument aus einem der weltweit schlimmsten Krisengebiete, wo der unerbittliche Bürgerkrieg ständig neu aufflackert und sich gleichzeitig das brutal umkämpfte Abbaugebiet des für die boomende Handyindustrie so begehrten Erzes Coltan befindet. Hier spielen sich Lebensgeschichten unter Bedingungen ab, die für mich im beschaulichen Deutschland unvorstellbar sind – und doch stehe ich täglich damit in Berührung, trage ich mit Verantwortung, ist mein Handy ein Teil des Problems.

Spätestens hier wird einmal mehr deutlich, dass jede Lebensgeschichte mit jeder anderen in Verbindung steht, dass das Netzwerk aller Lebensgeschichten ein lückenloses reales Netzwerk darstellt, dessen Komplexität, verglichen zum Beispiel mit dem Internet, wie der Eiffelturm im Verhältnis zu einer Schraube anmutet.

Ich stelle mir dieses allseitig verknüpfte Netz manchmal vor wie ein rund um den Globus ausgelegtes Memory-Spiel. Die Arbeit der Journalisten, der Berichterstatter, der Fotografen und auch der Biografen ist es, mit ihren Mitteln Karte für Karte aufzudecken um damit das multidimensionale Geflecht aus Schicksalen und Verantwortungen, dieses gigantische Puzzlebild aus abermilliarden Mosaiksteinchen menschlicher Lebensgeschichten und ihrer Zusammenhänge Pixel für Pixel sichtbar zu machen.

Danke Michael

http://bloodinthemobile.org/

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Urlaubs- und Reisezeit

- die beste Zeit zum Fotografieren und Dokumentieren!

Vorgestern bin ich einigermaßen braungebrannt aus dem Kroatienurlaub zurückgekehrt. Kurz aber intensiv war diesmal die Devise. Ein Besuch bei Freunden in Trogir, ein Heimspiel von Hajduk Split, eine Bootsfahrt mit Fischpicknick, ein Schuss Kultur und Geschichte in Zadar, Strände, Cafés, Restaurants und Clubs, alles dabei – und zum Glück auch meine Kamera!

Nie fotografiere ich enthusiastischer, als im Urlaub – obwohl ich das Leben auch sonst sehr spannend finde. Nach fünf Tagen war die Speicherkarte voll. In der nächsten Nacht Vollmond, eine wunderbare Nacht bei traumhafter Kulisse. Um neue Aufnahmen machen zu können, musste ich einige Bilder löschen. Leider ist der Aktion versehentlich auch der tolle Film aus dem völlig verqualmten Hexenkessel des Hajduk-Stadions zum Opfer gefallen. Das nervt.

Sicher hat man nicht immer eine Kamera dabei, kann ein Bild verlorengehen – faszinierend dagegen, wie detailliert das Gehirn die Erlebnisse und Bilder speichert. Dennoch freue ich mich ungemein über das Fotomaterial und auf das kleine Erinnerungsalbum, das ich daraus anfertigen werde.

Schon als Teenie hab ich Fotoalben für meine Freundin und meine Kumpels von Urlauben oder irgendwelchen Aktionen gebastelt, garniert mit kleinen Texten, Comic-Illustrationen, eingeklebten Eintrittskarten und Nippes. Vielleicht hat mich diese Marotte ein Stück auf den Weg gebracht, Biograf zu werden?

Jedenfalls neige und rate ich dazu, Urlaubs- und Reisefotos in einem schicken Album oder Fotobuch zusammenzufassen. Was gibt es Schöneres, als ein solches Andenken eines Tages hervor zu holen und in den Erinnerungen zu schwelgen?

Ein bisschen Werbung in eigener Sache muss sein: Der Gallus Verlag dokumentiert Ihren Urlaub und Ihre Reise individuell und in höchster Qualität, z.B. als Fotobuch, Fotokalender, Minialbum, Web-Site oder auch als umfassendes Log-Buch.

Jetzt würde ich natürlich gerne wissen, was ihr mit euren Urlaubsfotos macht?

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Biografie – privat verlegen oder veröffentlichen?

Lässt sich die eigene Lebensgeschichte vermarkten?

Häufig stellen mir Interessenten die berechtigte Frage: Kann und soll ich meine Lebensgeschichte veröffentlichen? Sind Sie dafür der richtige Ansprechpartner? – Ja und nein! Der Gallus Verlag hat sich auf das Realisieren privater Biografieprojekte und individueller Dokumentationen spezialisiert, die in der Regel in privaten, kleineren Auflagen hergestellt werden und nicht die Ladentheken des Buchhandels erreichen. Sie sind zumeist für die Autoren selbst sowie begrenzte Personenkreise wie Angehörige, Freunde oder jeweilige Interessenten bestimmt. Eine öffentliche Publikation ist dennoch keineswegs ausgeschlossen. In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen zu diesem Thema schildern:

Um ein Buch erfolgreich auf den Markt zu bringen, sind das Vorproduzieren einer entsprechend den Verkaufserwartungen bemessenen Auflage und die Vermarktung des Buches mit allen möglichen Mitteln (Buchmesse, Werbeanzeigen, Vertretermarketing, Lesungen, etc.) Usus. Diese Vorleistungen werden von Publikumsverlagen erbracht, wenn sie der Ansicht sind, dass das Buch aussichtsreich am Markt platziert werden kann. Der Gallus Verlag ist per exakter Definition nur ein “Pseudoverlag“, der sich auf das Schreiben, Erstellen und Lektorat biografischer Dokumentationen spezialisiert hat, die Gestaltung von Satz und Layout und die Herstellung der Druckvorlage übernimmt, sowie das Produzieren  in gewünschter Auflage im Kundenauftrag abwickelt. Dennoch können im Gallus Verlag hergestellte Biografien und Bücher veröffentlicht und vermarktet werden.

Biografisches Interesse und “Biografieboom”

In der Tat kann der Lebensbericht eines Menschen auch für eine breitere Leserschaft sehr aufschlussreich, hilfreich und durchaus unterhaltsam sein. Das Interesse an biografischen Aufzeichnungen, Bekenntnissen und Enthüllungen ist bei Lesern, Fernsehzuschauern und Radiokonsumenten enorm. Aufgrund der hohen Authentizität der Inhalte, nimmt es in Anbetracht der medialen Überflutung ständig weiter zu. Was liegt also näher, als die eigene spannende Lebensgeschichte zu Papier und auf den Markt zu bringen? Vielleicht lassen sich zumindest die Entstehungskosten des Buches refinanzieren? Vielleicht kann sogar Geld damit verdient werden?

Kann ich meine Lebensgeschichte verkaufen? – Eine kleine Marktanalyse

Wenn Sie einen Blick in die Auslagen und Regale der Buchhandlungen werfen, werden Sie schnell feststellen, dass in der Abteilung “Biografie” bis auf wenige Ausnahmen durchgängig Prominente vertreten sind. Ob Bill Clinton, Günter Grass oder Franz Beckenbauer, beinahe zu jeder in der Öffentlichkeit bekannten Persönlichkeit sind inzwischen eine Biografie oder eine Autobiografie erschienen, was oft ein erkleckliches Zubrot bedeutet. Biografien unbekannter Privatpersonen dagegen finden sich in dieser exklusiven Nachbarschaft eher selten. – Warum?

Die wichtigsten Gründe dafür sind die Gesetze des Marktes. In den Regalen liegt das, was die Kunden lesen wollen, was sie kaufen. Die Verlage und der Buchhandel haben das Kaufverhalten analysiert und bedienen es entsprechend. Sie betreiben zusätzlich intensives Marketing, veranstalten medienwirksame Buchvorstellungen und Lesereisen, um mit ihren Autoren und Veröffentlichungen möglichst große Erfolge zu erzielen. Was lässt sich da besser vermarkten, als ein bereits bekannter Name?

Themenschwerpunkt als Eintrittskarte zur Verlagsveröffentlichung?

Selbstverständlich haben Biografien auch thematische Schwerpunkte, die für eine entsprechende Leserschaft durchaus interessant sein können: Kriegserlebnisse, Migrationserfahrungen, Erfahrungen mit Krankheiten und Schicksalsschlägen, Augenzeugenberichte besonderer Ereignisse und Momente, Milieustudien, außergewöhnliche Berufe, Karrieren, Reisen, künstlerische Leistungen, uvm. Wenn sich eine Biografie oder Geschichte einem solchen Schwerpunkt widmet, erhöhen sich möglicherweise die Chancen, dafür einen Verlag zu finden, sofern sich der Schwerpunkt im Sortiment des Verlages als Thema wiederfindet. In solchen Fällen kann es zum Erfolg führen, mit einer kommentierten Leseprobe, einem so genannten Exposé der Geschichte, auf die Suche nach einem klassischen Verlag zu gehen. Das Exposé sollte dazu in Normseiten formatiert werden und den Umfang von zwanzig Seiten möglichst nicht überschreiten.

Book on Demand, Selbstverlag & Co.

Es gibt weitere Möglichkeiten, eine Biografie oder Geschichte zu veröffentlichen. Das Buch kann, wenn es fertiggestellt ist, im Selbstverlag erscheinen, als Book on Demand auf Bestellung produziert oder den Lesern als Online-Version auf einer Internetseite zugänglich gemacht werden.

Ein zunehmend genutztes, interessantes Angebot ist die Veröffentlichung über so genannte Book on Demand-Anbieter. Von ihnen erhalten Sie gegen Gebühr eine ISBN-Nummer, unter der Ihr Buch dann im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) gelistet und als Pflichtexemplar an der Deutschen Nationalbibliothek eingereicht wird. Von da an ist es im Buchhandel bestellbar und kann (beispielsweise bei Amazon) sofort angeboten, bestellt und auch beworben werden. Der Book on Demand-Anbieter speichert Ihre Druckvorlage und produziert und liefert Ihr Buch dann auf Bestellung. Diese Methode hat jedoch einen vergleichsweise höheren Ladenpreis zur Folge.

Wenn Sie das Buch nicht als “Book on Demand” anbieten wollen, haben Sie die Möglichkeit, auf eigene Kosten im so genannten Selbstverlag eine Auflage in gewünschter Größenordnung anfertigen zu lassen und diese zu vertreiben. Für den Vertrieb müssen Sie in diesem Fall selbst Sorge tragen. An dieser Stelle sei empfohlen, Kosten, Nutzen, Aufwand und möglichen Gewinn eines solchen Projektes sehr genau abzuwägen und zu kalkulieren.

Die Web-Site als ernsthafte Alternative

Kreativ und vielseitig kann auch die Möglichkeit sein, eine Biografie oder Geschichte per Internetseite zu veröffentlichen. Ist die Web-Site einmal eingerichtet, lässt sie sich jederzeit erweitern und immer und überall abrufen. Zudem bietet eine Web-Site die Möglichkeit,  beispielsweise ein Diskussionsforum zum Thema oder ein Gästebuch einzurichten, Inhalte nach Wunsch zu überarbeiten und zu vernetzen. Es kann direkt in Kontakt mit dem Autor getreten werden und Vieles mehr. Auch als Marketinginstrument für ein Buch ist eine Web-Site gut geeignet und kann sehr viel dazu beitragen, von Interessenten gefunden und wahrgenommen zu werden.

Verwirklichen Sie Ihr Projekt!

Grundsätzlich rate ich in jedem Fall dazu, die eigene Intention und das eigene Projekt so zu verfolgen, wie es gewünscht und geplant ist. Dieser Artikel entspricht meinem Kenntnisstand zu dieser Frage. Die Möglichkeit einer erfolgreichen Verlagssuche soll hier ausdrücklich nicht ausgeschlossen werden. Übrigens: Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verwirklichung eines Biografieprojektes auch ohne den Aspekt der Veröffentlichung eine große Bereicherung für diejenigen ist, die sich damit beschäftigen.

Fragen, Anregungen und Kritik zu diesem Thema und diesem Artikel sind jederzeit erwünscht und willkommen!

Ihr David G. Rieder

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Andenken als kreative Trauerbewältigung

Ein heilsamer Weg aus der Trauer

Die Biografie ist ein Charakteristikum des Menschen, das ihn nicht nur zu Lebzeiten kennzeichnet, sondern auch nach dem Tod zu beschreiben vermag. Nicht selten werden Biografien gerade deswegen verfasst, um das gelebte Leben auch über seine Endlichkeit hinaus zugänglich und anschaulich zu machen, für Angehörige, Freunde, Nahestehende, oder auch für die Allgemeinheit, das Gedächtnis der Geschichte.

Gerade wenn ein Mensch gestorben ist, wird der Wert einer biografischen Dokumentation evident. In dieser schweren Zeit kann sie Nähe und Andacht schaffen, kann helfen, Trauer aktiv zu bewältigen.

Umgekehrt können ein Sterbefall, das Verarbeiten und die Auseinandersetzung mit einem verstorbenen Menschen auch Anlass für eine biografische Dokumentation sein. Dann geht es darum, ein angemessenes Andenken zu gestalten, das gelebte Leben in einem bleibenden Erinnerungsstück stilvoll zu bewahren.

Die Palette der Möglichkeiten, ein solches Andenken zu gestalten, ist sehr groß: Vom gebundenen Buch, dem mit Texten kommentierten Fotobuch, einem selbstgebastelten “Schrapbook” oder einer Erinnerungskiste bis zu einer persönlichen Fotocollage, einem fantasievollen Kalender oder einer individuell gestalteten Website reicht hier die Auswahl.

Die kreative Arbeit mit den hinterlassenen Fotos, Briefen, Dokumenten und Erinnerungsstücken, das Strukturieren der Erinnerungen und das Erstellen und Gestalten der Dokumentation befördern einen heilenden Prozess für Schmerz und Trauer. Das aktive Tun vermittelt Trost und hilft, bewusst mit dem Abschied umzugehen.

Du erfährst mehr über das Angebot „Andenken“ auf der Gallus Verlag-Homepage: www.gallus-verlag.de/andenken, per Email unter andenken@gallus-verlag.de oder telefonisch unter 0761 / 70 70 007.

Herzliche Grüße,
dein David G. Rieder

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