ERINNERUNGSARBEIT UND BIOGRAFISCHE DOKUMENTATION ALS KONSTRUKTIVE LOCKDOWN-BESCHÄFTIGUNG

Der Gallus Verlag begleitet Menschen auch in der Coronakrise professionell bei der Aufbereitung und Dokumentation der eigenen Lebensgeschichte

Wer bin ich? Sag Du es mir! Soziale Kontakte, Nähe und gegenseitiger Austausch sind für Menschen essentiell. Es fühlt sich gut an, wenn man sich zur Begrüßung die Hand gibt, sich umarmt, in geselliger Runde beisammen sitzt. In der Coronakrise fällt das soziale Leben jedoch weitgehend aus. Dadurch fehlen wichtige Mechanismen der Bestätigung, Rückmeldung, Anerkennung und Kritik, tragende Säulen der eigenen Identitätsbildung und Selbsterfindung, die bei jedem Menschen ständig im Austausch mit seiner Umwelt stattfindet. Um sich dennoch seiner selbst zu vergewissern, kann die Selbstreflexion ein geeignetes Mittel sein.

Die beklemmenden Begleitumstände der Pandemie bieten zumindest die Chance, sich mit persönlichen Dingen zu beschäftigen

Biografiearbeit und Selbstreflexion als sinnvolle Beschäftigung während CoronaDer Krisenmodus spült jede Menge Fragen, Verunsicherung und Zweifel in unsere Köpfe. Niemand weiß, was von der ganzen Sache zu halten ist. Die Standpunkte werden heftig politisiert und polarisiert aber die Menschen bleiben mit ihren Gedanken meistens allein. Wie bei jeder Katastrophe wird auch jetzt häufig davon gesprochen, die Krise möglichst schnell als Chance zu begreifen. Das ist leicht gesagt, angesichts konkreter existentieller Ängste, Nöte und Verluste. Allerdings bieten Lockdown, Kontaktbeschränkungen und Quarantäne tatsächlich vielen Menschen die außergewöhnliche Gelegenheit, sich endlich einmal für sich selbst Zeit zu nehmen und mit den eigenen Erinnerungen und Visionen in Klausur zu gehen. Natürlich kann diese Option nicht über persönlichen Schaden hinwegtrösten, soziale Defizite, berufliche Unsicherheiten oder finanzielle Einbußen auffangen, dennoch eröffnet sie die Chance, der katastrophalen Situation etwas wirklich Positives abzugewinnen.

Lockdown und Corona-Beschränkungen bergen den fraglos schmerzhaften Einbußen zum Trotz ungeahnte Möglichkeiten der Beschäftigung mit dem eigenen Leben und der Selbstverwirklichung.

Einfach loslegen – biografisch dokumentieren kann jede*r!

Eine der beliebtesten Methoden, um mit der Selbstreflexion voranzukommen und das Erlebte gleichzeitig in ansprechender Weise zu bewahren, ist die Biografische Dokumentation. Sie besteht darin, persönliche Erinnerungen aktiv aufzurufen, schriftlich festzuhalten und ggf. zusammen mit Bildern, Notizen und Dokumenten in die chronologische Struktur des eigenen Lebenslaufs einzuordnen. Diese ›Reise ins Ich‹ und die Dokumentation der eigenen Lebensgeschichte können jederzeit selbständig in Angriff genommen werden. So regt beispielsweise schon ein Blick in das persönliche Fotoalbum die Erinnerungen an und liefert schnell die ersten Impulse zu Einträgen in der autobiografischen Zeitleiste.

Biografische Dokumentation – eine greifbare Möglichkeit, das eigene Lebens- und Selbstwertgefühl während der Coronakrise zu stärken

Insbesondere für ältere Menschen, von denen viele ihre Kinder und Enkel derzeit nicht sehen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe auch sonstige Kontakte meiden sollen, kann die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte und das Anfertigen einer persönlichen Rückschau eine erbauliche und sinnvolle Beschäftigung während der Krise sein und dabei helfen, sie gut zu überstehen. Doch auch Jüngeren kann das Reflektieren der eigenen Persönlichkeit helfen, die Zeit eines Lockdown sinnvoll zu nutzen, um beispielsweise Prozesse der Selbstwahrnehmung und Selbstverwirklichung zu konkretisieren.

Professionelle Dienstleister geben Hilfestellung bei der Aufbereitung der persönlichen Lebensgeschichte

Wer Unterstützung benötigt oder die biografische Aufbereitung professionell angehen möchte, kann auf spezialisierte Dienstleister für biografische Dokumentationen zurückgreifen. Sie helfen dabei, die eigene Geschichte niederzuschreiben und in eine angemessene Struktur und Form zu bringen. Die Angebote können auch in Corona-Zeiten hygienisch unbedenklich am Telefon, via Email oder per Videochat wahrgenommen werden und reichen von der methodischen Hilfestellung beim Erinnern und Rekonstruieren, wenn nötig mit narrativen Interviews, über das Lektorat und Redigieren der persönlichen Aufzeichnungen bis hin zur Gestaltung und Aufbereitung der eigenen Geschichte als hochwertiges Buch, Ebook, Fotobuch oder Internetblog. Auch die Veröffentlichung und Vermarktung einer Biografie, Geschichte oder Auto-Fiktion ist möglich.

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Biografische Aufzeichnungen können auch ein breiteres Publikum begeistern

Dass persönliche biografische Dokumentationen gerade in Krisenzeiten bereichern und auch eine breitere Leserschaft erreichen können, zeigt das aktuelle Beispiel der ›Ideenbiografie‹ des Erfinders und Produktentwicklers Karl-Heinz Fuchs – ein hochspannendes Biografie-Projekt, das während der Coronakrise in Zusammenarbeit mit dem Gallus Verlag entstanden und am 3. Oktober 2020 als Ebook und Hardcover-Ausgabe auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erschienen ist – Prädikat: äußerst wertvoll!

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Ideenbiografie von K.-H. Fuchs
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