Song from the Forest – Ein reales Märchen des 20. Jahrhunderts

Ein Film von Journalist, Filmemacher und Autor Michael Obert

Am 11. September 2014 war bundesweiter Kinostart für eine wirklich außergewöhnliche biografische Dokumentation!

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Song From The Forest ist ein biografischer Film, ein Film über das Leben und die Liebe – die Liebe zur Musik, zur Natur, zur Welt, den Menschen und Kulturen; die Liebe zwischen Vater und Sohn. Song From The Forest ist auch ein Film über den Zustand der Welt und über einige der großen Themen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Heimat, Identität, Entfremdung, Interkulturalität, Globalisierung.

In einem modernen Epos begleitet der Journalist und Filmemacher Michael Obert den amerikanischen Musikologen Louis Sarno und dessen Sohn, den Pygmäenjungen SAMEDI, auf ihrer Reise aus dem afrikanischen Regenwald nach New York City.

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Von einem, der auszog….

Mitte der 80er Jahre reist der Amerikaner Louis Sarno, Jugendfreund von Jim Jarmush, durch Afrika. Eigentlich hat er nicht vor, seiner Heimatstadt New York City, seiner Freundin, seinen Künstlerfreunden dauerhaft den Rücken zu kehren. Er ist auf der Suche nach speziellen musikalischen Traditionen, um Aufnahmen zu machen.

In New York hat Sarno mysteriöse Sounds der Pygmäen im Radio gehört und auf Band aufgenommen. Mit der Musikkassette im Gepäck ist er in Zentralfrika unterwegs, doch niemand, dem er begegnet, kennt diese Musik. Die Reise führt ihn immer weiter ins Kongobecken und in den Regenwald, wo seine beharrliche Suche schließlich doch belohnt wird. Sarno trifft jemanden, der die Lieder auf seiner Kassette kennt und zuordnen kann.

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Der Stamm der Bayaka Pygmäen war also die Quelle. Seine Tradition brachte diese mysteriösen Klänge hervor. Die Bayaka leben im zentralafrikanischen Regenwald, ein Volk von Jägern und Sammlern, das mit selbstgeknüpften Netzen hauptsächlich die Waldantilope jagt und sich an den reichhaltigen Schätzen des Waldes Genüge tut. Song From The Forest liefert eindrucksvolle Beschreibungen dieser kulinarischen Genüsse.

Das Versprechen

Louis Sarno findet tatsächlich Zugang zum Stamm der Bayaka. Er wird zum ersten Weißen, der einem Pygmäenvolk angehört, er hat eine Pygmäenfrau und einen Sohn: SAMEDI. Nach und nach wird er zu einer zentralen Figur im Stamm und übernimmt Verantwortung im sozialen Geschehen.

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So lebt Louis Sarno viele Jahre und Jahrzehnte im Regenwald. Der Kontakt nach New York ist nicht abgebrochen, aber den Umständen entsprechend äußerst spärlich. Allerdings ist da noch dieses Versprechen, das Sarno seinem Sohn SAMEDI gab, als dieser im Säuglingsalter schwer krank geworden war und beinahe starb: Er würde SAMEDI eines Tages die andere Welt zeigen, aus der er damals zu ihnen gekommen war, den urbanen Dschungel aus Stahl, Glas und Beton: seine Heimatstadt New York City…

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Die Reise / Der Film

Song From The Forest löst das große Versprechen ein und lässt den Zuschauer diese dramatische Reise zwischen zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, hautnah und eindrucksvoll miterleben. Sarno und SAMEDI erleben die Großsstadt, jeder auf seine Weise, und es scheint, als fände sich der Sohn darin schneller zurecht, als der Vater, der einst hier zu Hause gewesen war.

Mehr wird nicht verraten!

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Bilder auf dieser Seite: © Song From The Forest

Song From The Forest ist der Gewinner des Internationalen Dokumentarfilmfestivals Amsterdam 2013.

Der Gallus Verlag empfiehlt: unbedingt anschauen!


 
Offizielle Website:
songfromtheforest.com

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